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Supervision bietet die Möglichkeit, Ihren  Arbeitsalltag aus einer neuen Perspektive zu betrachten, Ziele zu formulieren und zu erreichen und Ihre Handlungsoptionen zu erweitern. 

Dabei wird es stets und grundsätzlich um konkrete Inhalte und Ziele  gehen. Also um die Beantwortung der W-Fragen Was, Wie, Wodurch, Wann, Wer, Wo.

Ob das von Ihnen gewünschte Ziel erreicht ist, wird während des Supervisionsprozess regelmäßig evaluiert.

 

Oft gewünschte Themen oder Themenkomplexe sind:

- Umgang mit schwierigen Klienten, Kunden, KollegInnen und Vorgesetzten: Entwicklung konkreter (!) Strategien

- Konfliktlösungsmanagement

- Erfolgsplanung und Umgang mit Misserfolg

- Darstellung einer Handlungs-Landkarte: WAS tue ich und WIE tue ich es? WAS erreiche ich damit und entspricht das, was ich erreiche dem, was ich erreichen will?

- Strukturierung des Arbeitstages

- Identifizierung von erfolgsfördernden Verhaltensweisen beim Einzelnen und des gesamten Teams

- Identifizierung erfolgshinderlichen Verhaltensweisen beim Einzelnen und des gesamten Teams

- Team-Kultur: Identifizierung und Klärung

- Psychohygiene am Arbeitsplatz: Ressourcenaufbau, -förderung und Ressourcenerhaltung

- das Kollegium als Ressource

- Umgang mit Defiziten, Ängsten, psychischen Erkrankungen und Sucht

 

Für Lehrer und Lehrerinnen auch:

- Ressourcenerhaltendes und selbstwertstärkendes LehrerInnendasein im Spannungsfeld der beständigen Ansprüche verschiedener Interessengruppen an Ihr pädagogisches und didaktisches Handeln

- Schwierige Schüler, Schüler mit  ADHS und Hochbegabung, Lern- und Konzentrationsproblemen, Migrationshintergrund, aus prekären sozialen Verhältnissen

- Burn-Out-Gefühle als hilfreiches Signal für Ihr professionelles Selbstverständnis

- Selbstbewusstsein und klares Auftreten in Bezug auf die eigene Arbeitshaltung mit allen Möglichkeiten, aber auch den Ihrem Berufsbild inhärenten Grenzen 

- Planung und Strukturierung von Elterngesprächen, Umgang mit schwierigen Eltern

- "My Room is a Mess": Chaotische Arbeitszimmer sind die Norm, nicht die Ausnahme

- "Die KollegInnen haben nicht solche Probleme wie ich": Nicht hilfreiche Aufwärtsvergleiche und daraus folgende Scham, Versagens- und Isolationsgefühle 

- Die Einzelkämpfer-Falle: KollegInnen als stärkende Ressource

 

 ... und welche Frage(n) stellen Sie sich zurzeit in Bezug auf Ihre Arbeitssituation? 

 

Das können Sie natürlich auch alles mit Gewinn in einer Einzelsupervision besprechen. Es ist jedoch mindestens ebenso sinnvoll, dies als Kollegium zu tun. Es können Dinge zur Sprache kommen, für die Ihnen während der Arbeit Zeit und Raum fehlen - Sie können erleben, dass Sie durch kollegiale Supervision gegenseitig Unterstützung geben können und dass ungünstige Arbeitssituationen gemeinsam  identifiziert und verändert werden können.

 

Supervision ist weiter eine gute Möglichkeit um Störungen in der Kommunikation untereinander und die Folgen, die das für die Gruppe und für die (gemeinsame) Arbeit hat, zu erkennen und zu verbessern. 

Dabei geht es niemals darum, wer welche Fehler gemacht hat oder wer "Schuld" hat. Fragen nach "Schuld" sind Sackgassen-Fragen. Statt dessen können Sie gemeinsamen nach den einer Störung im kollegialen Bereich zugrunde liegenden Faktoren suchen. Denn: Was in einem Team geschieht, wird durch das Team gemacht. Manchmal liegen zum Beispiel Dinge buchstäblich unterm Teppich: Alter Groll, unausgesprochener Ärger, Enttäuschungen, Aussenseiter- und Konkurrenzgefühle. Alle Menschen kennen diese Gefühle auf die eine oder andere Weise, diese Gefühle sind weder "schlecht" noch "gut" und wie Werkzeug können Sie solche Wahrnehmungen, Arbeitsstile, Ereignisse des Arbeitsalltags und die dazugehörenden Gefühle nutzen um bei der Arbeit das zu erreichen, was Sie eigentlich wollen. Lange unterm Teppich gelagert und zum Schweigen gebracht nützen sie Ihnen nicht sondern verursachen Unwohlsein; oft gerade dann, wenn man alles daran setzt, mit dem Unwohlsein allein "fertig zu werden". Folgen von ungeklärtem Unwohlsein sind beispielweise Erschöpfung, Unlust, Gleichgültigkeit, Vergesslichkeit, hoher Konkurrenzdruck, Ausgrenzung, viele Fehlzeiten.

 

Menschen wollen in ihrer Arbeit eigentlich ihr Bestes geben, denn das trägt zum eigenen Wohlbefinden bei - wenn das in Ihrem Team oder bei Ihnen nicht (mehr) so ist, hat das Ursachen, die Sie herausfinden und verändern können.

 

Wenn Sie mit Menschen in einem medizinischen oder pädagogischen Beruf arbeiten, halte ich Supervision für einen vitalen Bestandteil guter Arbeit. Gerade Menschen in sozialen Berufen haben den Wunsch, ihre eigenen Haltungen, Verhaltensweisen und Interventionen zu untersuchen, denn sie bekommen von ihren Patienten oder Schülern nicht häufig so direkte Rückmeldung auf ihr Handeln, wie dies in der Supervision der Fall ist.

 

Wenn Sie als Kollegium Supervision nehmen möchten, verabreden wir zunächst einen ersten Termin. Dieser Termin ist zum gegenseitigen Kennenlernen gedacht und damit ich erfahre, welche Anliegen die Gruppe an die Supervision hat. Weiter wird die Anzahl der Supervisionssitzungen besprochen. die Frequenz und die Dauer. Diese erste Supervervisionssitzung ( = Kennenlernen) umfasst 90 Minuten. 

Alle TeilnehmerInnen einer Supervisionsgruppe verpflichten sich vor Beginn der Supervision schriftlich zum Stillschweigen über alles, was sie während der Sitzungen gehört, gesehen und erlebt haben.

Respektvoller Umgang miteinander und Beachtung der Integrität jedes einzelnen Gruppenmitgliedes ist stets Grundlage unserer  Zusammenarbeit. 

 

Kosten: € 92,50 je 60  Minuten

Der Arbeitsort ist grundsätzlich hier in der Praxis. Wenn Sie Supervision in Ihren Betriebsräumen wünschen, berechne ich in Abhängigkeit von meiner Fahrtzeit und der Entfernungskilometer eine zusätzliche Fahrtkostenpauschale.